„Lure”, Broadway Gallery in SoHo, New York, Juni 2008
Kritik von Milton Fletcher, NY Arts Magazine:
Monika Iatrou erforscht die Darstellung und den Körper, jedoch als eine Methode, die körperliche Entfremdung zu erörtern. Mit ihrem fesselndsten Kunstwerk, welches ein ausgemergeltes, kantiges, menschliches Gesicht mit hohlen Augen darstellt, gibt sie eine deutsche expressionistische Ästhetik wieder, jedoch transzendiert sie diese aus einem besonders postmodernen Gesichtspunkt. Hier betont sie gezielt die Beziehung des Betrachtens, die zwischen Betrachter und Kunstwerk entsteht, sodass dem Betrachter sein eigener objektivierender Blick “des anderen” bewusst wird. Dies wiederum führt zu einer Neuevaluierung der hegemonialen Strukturen und formt so diese Beziehung des Betrachtens an der er sich beteiligt.
Pressemitteilungen zu "Lure", N.Y.